Sonntag, 21. Dezember 2008
Und dies hie ist meine letzte Meldung aus den Staaten...
Die Tage in San Diego waren eher ruhig aber wir haben eine Menge gesehen. Den Zoo, den Strand und auch das Gaslamp Viertel in dem das Nachtleben stattfindet. Freitag brachen die Aussis auf nach Vegas und John holte Andi und mich in San Diego ab um zurück nach OC zu fahren.
Gestern waren John und ich dann endlich am lang ersehnten Newport Beach, an dem meine Lieblingsserie stattfindet. Der Stand ist einfach perfekt: Ein schöner Pier, super schöner Sandstrand und eine Promenade mit sehr schönen Häusern. Mein Traum: "Ein Häusschen am Newport Beach!!!" Was sagst du Pappa??? War ich nicht immer eine liebe Tochter???-Just kidding! :D
Heut war dann der Tag an dem ich mehr Angst hatte als im meinem ganzen Leben bevor. Sean, Andi, John und ich waren bei 6 Flags, einem Vergnügungspark mit Achterbahnen ohne Ende. Vor jeder Fahrt hat es die Jungs bestimmt 30 Minuten gekostet um mich zu überreden mitzukommen. Als ich dann merkte dass ich nach 4 Fahrten immer noch am Leben war, wollte ich meine Jacke ins Auto bringen, da diese störte und die Schließfächer 17$ kosteten. Somit haben wir uns aufgeteilt und John und ich haben die Jacken zurück gebracht. Am Auto angekommen kamen wir auf die tolle Idee zur Berruhigung meiner Nerven ein Bier zu trinken. Ss saßen wir also im Auto und tranken gemütlich unser Bier auf dem Parkplatz als es an der Scheibe klopft. Ein netter Polizist in zivil bat uns aus dem Auto zu kommen. (Womit ich an dieser Stelle mal wieder schöne Grüße an Alex sagen möchte, um ihm mitzuteilen: Ich hatte mittlerweile 3 Begegnungen, eine reichte mir nicht!!! :D ) Zurück zu dem Polizisten er wollte also wissen ob wir beide über 21 sind, was John mit einem selbstbewussten "yes" beantwortete, bei dem ihm jedoch im selben Moment einfiehl, dass er wohl nun nach seiner ID gefragt werden würde. Wurde er auch! Meine ID hat er mit einem "Was zum Teufel, wie alt bist du? Ich kann damit nichts anfangen" angesehen. Als nächstes wurden wir aufgefordert das Bier wegzuschütten und er nahm unsere Personalien auf. Anschließend erklärte er uns dass John nicht erlaubt ist Alkohol zu trinken und dass auch für mich Alkohol in Public strengstens verboten ist. John hatte mittlerweile einen "Ich will nicht ins Gefängnis!" und ich den "Gebt mir ja meine ID zurück" Gesichtseindruck drauf! Wir beide waren eigentlich nur gespannt wie hoch das Ticket sein würde, als er uns sagte er wird die Sache jetzt mal vergessen und wir sollen ganz schnell zurück in den Park gehen. Da sam ma dabei... und die Achterbahnen waren anschließend Kindergarten!!!!
Mittwoch, 17. Dezember 2008
OC und San Diego
Am naechsten Tag waren wir dann am Redondo Beach Pier und schauten uns das "Diners" aus der TV Serie O.C. California an. Dort trafen wir uns dann mit Sean und sind noch in einen kleinen Vergnuegungspark gegangen, wo sich die Kinder mal wieder so richtig austoben konnten! :-) Am Abend bin ich dann mit John zum Cheesecake essen gegangen, wo wir uns so dermassen ueberfuttert haben, dass wir das Angebot seiner Mutter uns Cheesecake zu machen am naechsten Tag dankend ablehnten.
Am Mo war dann eigentlich ein Ausflug zu 6 Flags geplant. Der jedoch wegen Huricans abgesagt werden musste. So entschlossen wir uns den Tag in einem Shoppingcenter zu verbringen und ein Weihnachtsgeschenk fuer Janessa zu machen.
Di gingen wir dann zu Roberts "Summerjob" einem kleinen Bootsverleih am Dana Point und fuhren mit Kajaks durch den Hafen an den ganzen grossen Schiffen vorbei. Anschliessend haben uns Andrew und seine Freunde dort abholt und es ging mit denen weiter nach San Diego.
Hier befinden wir uns nun in einem Hostel in der Innenstadt im historic Gaslamp Quarter. Heute waren wir uns ein altes Kriegsschiff, einen Flugzeugtraeger, angesehen und waren anschliessend essen. Heute Abend werden wir dann mal das Nachtleben ausprobieren. Mal sehen was es so zu bieten hat... Meld mich bald wieder
Samstag, 13. Dezember 2008
Meine letzten Tage in SLO
Auch sehr bekannt in SLO sind die Hot Springs. Diese habe ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Dort sind an einem Hang jede Menge kleine Whirlpools angeordnet die mit Quellwasser gefüllt sind. Sehr gemütlich dort Nachts im Warmen zu hocken und die Aussicht zu genießen.
Und nun zu dem unglaublichen: Ich war Golfen!!! Ja ja ihr glaubt es nicht, aber mein Nachbar hat es doch wirklich geschafft mich dazu zu überreden mit ihm auf einen Golfplatz zu gehen. So haben wir uns also einen Golfwagen geliehen, ein paar Bier eingepackt und los gings. Das erste Loch war die reinste Katastrophe. Der Ball wollte einfach nicht fliegen. Aber nach der Zeit hatte ichs dann raus und habe sogar meinen Nachbarn der seit 5 Jahren spielt ab und zu geschlagen.
Am Mittwoch hatten wir dann unsere Glühwein Party. Andi hat Glühwein gemacht. Sehr toll, da fühlte man sich fast wie zu hause und den Amis hats sogar auch geschmeckt. :-)
Gestern war dann mein letzter Abend in Slo und wir wollten nochmal in die Bars gehen. Leider sind alle abgesprungen und Janessa, John und ich sind alle losgezogen... Leider beide keine 21 aber das sollte heute ja kein Problem sein, oder doch?!! Wir konnten es fast nicht glauben, als wir doch wirklich alle drei in der Bar standen. Bis Janessa auf die Idee kam Getränke mit ihrer Kreditkarte zu kaufen worauf hin sie ihren Ausweis zeigen musste. 5 Minuten später waren wir aus der Bar geflogen und sie hatten meinen und Janessas Ausweis einbehalten. Draußen diskutierte ich dann Stunden mit dem Türstehen bis ich zumindest Janessas ID wieder bekam. Meine behielt er allerdings, diese kann ich mir dann am Montag bei der Polizei abholen, da Janessa ja damit illegal in den Club gekommen ist. Warum aber bis Montag warten, wenn doch da gerade zwei Polizisten mit dem Fahrrad vorbei kommen. Ich also Jaenssa und John weit weg geschickt, mir den Polizisten geschnappt und zurück zu dem Türsteher. Dieser hätte niemals erwartet dass ich die Polizei hole um meine ID wieder zu bekommen. Blöd dass nun der Polizist zwei Stories hatte: Meine (ich hab keine Ahnung warum der meine ID behält) und die des Türstehers (der die wahre Geschichte wiedergab). Aber können meine blauen Augen lügen???!!! -Nein!!! Also her mit der ID und er wünschte mir sogar noch eine gute heimreise nach Deutschland!!!!
Heute früh gings dann auf nach OC: Sind mittlerweile gut angekommen und lassen uns es hier gut gehen. Meld mich wieder muss nämlich nun los. John's Eltern machen eine Christmas Party.
Montag, 1. Dezember 2008
Ein unvergesslicher Trip…


…13 Leute aus vier Ländern in Vegas!
Abfahrt war am Dienstag gegen 14.30 Uhr, angekommen sind wir dann gegen 22 Uhr in Vegas. Hier haben wir dann erstmal ins Bellagio
eingecheckt und uns mit den anderen auf ein paar Bier im Hotelzimmer getroffen. Den ersten Abend haben wir dann auch recht ruhig angehen lassen und sind früher ins Bett gegangen.Am nächsten morgen gings dann los: Es regnete in Vegas!!!! Mitten in der Wüste, wo es ganze 10 Tage im Jahr regnet und dann auch nur 5 Minuten lang. Gut wir haben das wohl unmögliche gesehen: 2 Tage regen pur! Rolltreppen wurden gesperrt, Feuerwehr Einsätze wegen Überflutungen, und überall stehen auf den Straßen Schilder: „Caution wett floor!“ :-)
So haben wir unseren ersten Tag damit verbracht in einen Nahegelegenen Outlet zu fahren und den Jungs erstmal die passenden Klamotten zu kaufen: Anzug, Hemd und Schuhe! Am Donnerstag war Thanksgiving und wir haben dann den super schönen Bellagio Pool am morgen ausprobiert, einige andere Hotels und Casinos angeschaut und uns ein Festmahl in einem der feinsten Restaurants am Strip gegönnt. Abends ging’s dann auf zum Gambeln, leider dies ohne Erflog!
Freitag kam dann wieder die Sonne zum Vorschein und wir haben dann unseren Ausflug zum Grand Canyon gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch den Hoover Dam
angesehen und dann pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir am Grand Canyon. Der Weg dort hin ging gute 3 Stunden durch die Wüste und dann nochmals 20 Milen Offroad. Dies war Anfangs auch kein Problem, bis wir uns dann auf den Heimweg machten. Es war bereits dunkel und sau kalt als wir vom Grand Canyon weg fuhren. Nach ungefähr 10 Minuten Fahr passierte der Alptraum schlechthin. Mitten in der Wüste, auf unbefestigter Straße bleibt ein Stück Eisen im Reifen stecken und wir hatten einen Platten. Wir hielten also ein Auto an damit wir etwas Licht hatten und etwa eine Stunde später ging die Fahr auch schon weiter. Mit dem Reserverad Offroad über Stock und Stein und noch gute 100 Milen bis zur nächsten Tankstelle. Dort angekommen hat das Reserverad schon nach verbranntem Gummi gestunken und die Tanke war geschlossen. Gott sei dank kam durch Zufall der Besitzer, ein etwas karger Typ mit einer Pistole am Gürtel vorbei um mit seinem Sohn auf dem einsamen Gelände mit einem selbstgebauten Motorrad ein paar Runden zu drehen. Dieser half uns dann den anderen Reifen zu flicken und somit konnten wir wieder zurück nach Vegas fahren.
Am nächsten Tag haben wir uns dann wieder ein Paar Hotels und Casinos angesehen, es gibt leider so viele, dass man die gar nicht alle ansehen kann. Jedes Hotel hat sein eigenes Motto: Paris, Venedig, Rom, New York… Am Abend haben wir uns dann nach einem gemeinsamen Buffet die Show „Jubilee“ gegönnt. Da wir vom Hotel Vergünstigungen bekamen konnten wir für 50$ pro Karte anstatt 120$ in der ersten Reihe mit Tischen und eigener Bedienung sitzen. Danach gings in den angeblich besten Club von Vegas: PURE. Da Martin dort seinen Geburtstag gefeiert hatte, waren wir auf der Gästeliste und mussten auch nicht in den ewig langen Schlangen anstehen. In dem Club haben die Pussy Cat Dolls eine Show gegeben und danach mit uns im Club gefeiert.Sonntag früh ging es dann mit guten 2 Stunden schlaf zurück nach Hause. Leider haben wir den „Busiest Day of the Year“ erwischt und gute 12 Stunden heim gebraucht. Im Stau ist uns dann noch so ein Depp hinten drauf gefahren. Andrew mit dessem Auto wir unterwegs waren und der zu dem Zeitpunkt geschlafen hat ist davon aufgewacht, aus dem Auto gesprungen und zu dem Kerl hinter uns gelaufen um diesen mit einem „ keep you fucking eyes on the road next time“ anzubrüllen. Als der Stau endlich weg war kamen wir auch noch in dichten Nebel und sind somit in SLO um 1.30 Uhr morgens angekommen und sehr erschöpft ins Bett gefallen.
Montag, 17. November 2008
Slo was bruning.... :-(
Aber keine Angst wir leben noch alle, und haben kaum was mitbekommen.
Mehr dazu hier:
http://www.sanluisobispo.com/news/local/story/527930.html
und noch ein paar Bilder:
http://www.sanluisobispo.com/475/gallery/528465.html#http://media.sanluisobispo.com/smedia/2008/11/14/16/279-Firesideshow0002.standalone.prod_affiliate.76.JPG
Die Zeit vergeht....
Nachdem die Midterms rum sind, freut sich nun also ein deutscher Student erstmal auf relaxen, jedoch ist das leider hier nicht so. Hier war also erstmal ein Take home midterm angesagt. Ich war erst darüber erfreut den Midterm daheim schreiben zu dürfen, als ich dann jedoch anfing und sich rausstellte, dass ich dafür gut 15 Stunden arbeit reinstecken würde war die Freude weg. Auch die Hausaufgaben sind wieder mehr geworden: Kapitel zusammen fassen, Bücher lesen… Zu guter letzt kommen dann auch noch zwei Projekte dazu. In dem einen muss ich mit einer Gruppe von noch 2 anderen Studenten ein Klassenzimmer redesignen und im anderen mit drei Weiteren nun noch unsere Erfindung, das Focus Pad, aus Schaum bauen. Hört sich zwar spannend an, ist aber sehr zweitaufwändig und nervenaufreibend. Außerdem sind in 3 Wochen schon die Finals. Das deprimiert einen hier leider sehr…
..dies und noch ein Paar weitere Dinge, wie mein schon wieder stornierter Flug, meine leider teilweise doch sehr unordentliche und verplante Mitbewohnerin und dann noch die Sehnsucht nach Hause haben mich dazu gebracht am We einfach mal im Bett zu bleiben und viel mit der Heimat zu telefonieren oder Sex and the City anzusehen. Ja, man kann den Film immer und immer wieder ansehen! ;-) Da wir hier jedoch immer noch tagsüber 35° C haben, habe ich mich dann zumindest zu den Hausaufgaben an den Pool gelegt. Ich bin sogar schon wieder richtig braun geworden! *freu*
Das Tanzen geht hier leider sehr schleppend voran. Anstatt unsere Choreographie endlich mal komplett zu lernen, versuchen unsere Lehrer immer wieder eine alte Cha cha cha Choreographie einzustudieren, die niemand versteht. Partnertanz wird momentan leider sehr vernachlässigt und stattdessen ständig neue Shines oder Tänze angefangen, die niemals komplett beendet werden, so dass man diese nie richtig beherrscht.
Heute habe ich mich dann wenigstens mal wieder aufgerafft etwas Sinnvolles zu tun. Nach der Uni, in der wir heute unsere Serienproduktion unseres Airmotors angefangen haben, habe ich mich erkundigt wer meine ganzen Sachen übernehmen will. Leider bisher mit mäßigem Erfolg. Diese Woche werde ich dann auch mal das für Janessa ausgeliehene Fahrrad zurück bringen und dort nachfragen ob die eventuell meines im Dezember kaufen wollen. Anschließend sind Andi und ich unterwegs gewesen um jede Menge Nahrung zu besorgen! Hmmm… lecker! Es gibt demnach auch wieder was zu essen…
Die Vorfreude auf den Trip nach Vegas und Grand Canyon steigt von Tag zu Tag mehr. Mittlerweile sind wir 10 Leute die dort hin fahren. Das Hotel ist auch schon gebucht und ein Auto haben wir Gott sei Dank auch bereits... mehr gibt's dann aus oder nach dem Trip wieder.
Sonntag, 9. November 2008
Besuch von meinem Schatz
ganz großes DANKESCHÖN, nun kann die Susi auch wieder in die Uni radeln. An Tims ersten Donnerstag in SLO wurde er gleich mal in das Party Leben
hier ein geführt, lernte Beerpong kennen und sah die halb nackten Amerikanerinnen in den Clubs rum
springen. Ansonsten spielten wir ab und zu Tischtennis, Billard, gingen öfter Downtown zu
m Shoppen und genossen ab und zu einen Abend zu zweit mit einer DVD. Zu meinen Tanzstunden ist Tim immer mitgekommen um zuzuschauen und wurde dort gleich mal zum Babysitter
von Karas neuem Welpen
umfunktioniert. Sehr süß die zwei! ;-)
Letztes Wochenende war dann Halloween
angesagt, natürlich haben wir dafür
super schöne Kürbisse kreiert. ;-) Eigentlich
hatten wir vor dies in Santa Barbara zu verbringen
, nachdem sich Ness (=Janessa: Ich hab da mal eben kurz ihren Spitznamen von ihrem Dad geklaut.) aber kurzfristig dazu entschlossen hatte nach Halloween von Santa Barbara weiter nach LA zu fahren, haben Tim und ich beschlossen daheim zu bleiben. Dies schien jedoch anfangs die falsche Entscheidung zu sein und sehr langweilig zu werden, als wir a
llein im völlig verlassen Wohnheim waren. Jedoch trafen wir dann Martin
und den Rest der Schweden, ein Paar Finnen und Robert und gingen mit ihnen auf eine Hausparty, die alles andere als langweilig war. Als die anderen uns dann auch noch von ihrem Trip, mit Stundenlangen Fußmärschen, keinen Eintritt zu Hauspartys, Alkoholverbot
auf den Straßen in Santa Barbara und heftigen Streit wegen dem Hotelzimmer erzählten, waren wir sehr froh daheim geblieben zu sein.
Am Mittwoch hatte ich dann meinen zweiten Midterm (Intr
o to Design & Manufactoring), der wahrscheinlich nicht so gut wie der erste (Hum
an Factors Engineering: 117 von 130 Punkten) verlief. Viele Fragen waren für mich nicht ganz verständlich u
nd auch die Zeit sehr knapp. Naja mal sehen was daraus geworden ist.
Donnerstag nach der Uni gings dann zu dritt (Ness, Tim und ich) auf nach SFO
, da Tims Rückflug von SFO aus ging. Wir konnten bei Ness’ Eltern
schlafen, die etwa eine halbe Stunde fahrt entfernt von SFO wohnen. Am Freitagmorgen brachten wir Tim dann zum Flughafen und es hieß Abschied nehmen, was leichter gesagt als getan war.
Anschließend verbrachten Ness und ich noch den Tag in SFO. Wir schauten uns die Lombard Street
Außerdem kauften wir in der Schokoladenfabrik „Ghiradelli“ die bekannte Ghirardelli Schokolade, die es dort in allen Formen und Variationen gibt.
Mittags gingen wir dann essen am Fisherman’s Wharf,
wo wir uns die berühmte Clam Showder Suppe
in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot gönnten.
Gegen Nachmittag sind wir dann zurück zu dem Haus von Ness’ Eltern gefahren und sind dort mit ihrer Mutter
zum Abendessen und ins Kino gegangen um uns „The Changeling“ anzuschauen.
Am Samstag haben wir dann erst mal Ness’ Auto zu Reinigung gebracht. Ja, so was gibt’s hier: Einmal Komplett Reinigung innen und außen für schlappe 100$ und 5 Stunden Wartezeit. Also ging’s dann mit Ness’ Mum weiter zu einer kleinen Shopping Tour
um die Wartezeit zu überbrücken. Abends gab’s dann leckeres Steak und einen Horrorfilm, der allerdings alles andere als Angst einflößend war.
Heute Morgen ging’s dann auf zum Familienfrühstück mit Ness’ Eltern und Bruder. Bagels, Bagels, Bagels… und anschließend wieder heim nach SLO.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Mein erster Ausflug nach LA:

Am Donnerstag ging’s auf nach LA. Nach 5 Stunden fahrt bin ich dann endlich am falschen Terminal am Flughafen LAX angekommen. Da die United Airlines mal eben die Internationalen Flüge ans andere Ende des Flughafens verlegt hat. Gott sei dank ist der Flughafen nicht all zu groß und man braucht mim Auto nur etwa 15 Minuten von Terminal 7 nach Terminal 3. Nach dem ich meinen Schatz dann endlich nach 2 Monaten wieder gesehen habe ging’s auch schon los auf Hotelsuche. Leider war dies einfacher gesagt als getan. Erstes Hotel: Zu Teuer; Zweites Hotel: Mit Kakerlaken, Drittes Hotel: Wieder zu Teuer und das vierte war auch zu teuer aber wir hatten die Nase voll!
Am nächsten Tag sind wir dann den Sunset Boulevard runter gefahren um die ganzen Villen der Stars zu begutachten. Von dort aus weiter nach Venice Beach

zu den Bodybuildern und den kurzen Höschen und Marina del Rey, wo die Promis ihre kleinen Bote liegen haben. Anschließend haben wir uns dann die Stars der Stars
am Hollywood Boulevard angesehen und sind in das Guiness Records und das Wax Museum
gegangen und haben uns das Kodak Theatre
angesehen, wo die Oscars verliehen werden. Wir haben auch einen bekommen, für das beste Couple. ;-)Samstag haben wir uns dann den Universal Studios

gewidmet. Als erstes haben wir uns Shreck 4 D angeschaut. 4 D heißt, dass man auch bei einem Niesen vom Esel nass wird und bei einem Ritt durch die Wälder heftig durchgeschüttelt wird. Weiter ging’s mit einer Studio Tour (45 Minuten Rundfahrt!!!), durch die Wisteria Lane von Desperate Housewives über das Set von Steven Spielberg's Film War of the Worlds
, Norman at the legendary Bates Motel, King Kong bis hin zu Fast and the Furious. Von dort haben wir dann sämtliche Rollercoaster, Special Evects, Behind the Scenes und Shows angeschaut. Leider haben uns die 7 Stunden Aufenthalt nicht gereicht um alles zu sehen. Glücklicherweise sind wir nun im Besitz eines Jahrestickets für 2008 und 2009!Am Abend haben wir dann George Clooney
einen Besuch abgestattet. Leider hatten wir den Martini vergessen und wollten deshalb nicht klingeln. Also sind wir weiter ins Getty Center gefahren, dem reichsten Museum der Welt (2 Milliarden $) um uns Bilder von Monet und Van Gogh anzuschauen und einen traumhafen Ausblick über LA zu genießen.Sonntag ging’s dann gemeinsam sehr früh wieder Richtung SLO, wo wir noch eine kleine Shopping Tour Downtown gemacht haben.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Erkältet
Seit meinem Surfkurs schleppe ich eine Erkältung mit mir rum. Eine Woche nach dem Surfen ging es mir wieder besser und da kam ich doch gleich auf die glorreiche Idee mal wieder feiern zu gehen. Das habe ich auch gleich am nächsten Tag bitter bereut, nachdem die Erkältung gleich wieder voll da war. Somit bin ich zu dem Entschluss gekommen erst mal einen Gang zurück zu schalten und mich lieber dem Tee anstatt dem Alkohol zu widmen.
Mittlerweile habe ich hier meinen Führerschein bekommen, nachdem ich letzen Freitag Fahrprüfung hatte. Mit glatten 5 numbers of errors habe ich mich ganz gut geschlagen. Ja ja, der Schulterblick wurde mir mal wieder zum Verhängnis! ;-)
Am Samstag habe ich mich dann, nach einer Woche selbsterteiltem Ausgehverbot, doch mal wieder aus dem Haus gewagt und bin auf ein BBQ gegangen. Anschließend ein kleines Appt. hopping bei uns im Wohnheim und dann noch einen gemütlichen WG-Movieabend bei Craig. Somit hatte ich das Wochenende ohne schlimmeren Erkältungsrückfall überstanden; nur ein Husten ist geblieben.
Gestern war dann eine 100 Milen Motorradtour angesagt. Durch die Wüste, über den Highway an die Küste und zurück. Unglaublich wie hier die Temperaturen wechseln. In der Wüste hält man es kaum mit einer Jacke auf dem Motorrad aus, an der Küste friert man mit vier. Und dieser Wechsel findet dann beim Überqueren eines Berges innerhalb von einer Minute statt.
Heute hatte ich dann meinen ersten Midterm, der eigentlich erst morgen sein sollte. Da ich aber morgen um 18 Uhr Tim in Los Angeles abhole, habe ich morgen keine Zeit den Midterm zu schreiben, was auch meinem Prof sehr einleuchtete und der darauf hin meinte, ich soll den Midterm doch einfach schon am Mittwoch schreiben. :-) Gesagt, getan: so saß ich heute also ganz alleine in seiner Zeichenklasse in der letzten Reihe und habe mein Midterm geschrieben der doch, für den Arbeitsaufwand den ich dafür betrieben habe = 0, ganz gut verlief.
Bald gibt’s dann auch wieder Fotos: Aus LA
Montag, 6. Oktober 2008
Surfen Pismo Beach


So langsam passe ich mich wieder meinem Lebensstil vor 1,5 Jahren an: Ich bin ständig on Tour. Entweder beim Sport oder mit Freunden auf Achse. So verlief auch das Wochenende wieder sehr stressig. Am Samstag gingen wir auf ein Football Game unserer Uni. Die haben ein riesiges Stadion und eine Mannschaft –Die Mustangs- mit bestimmt 50 Leuten. Der Spielstand war schon nach 5 Minuten 21:0 für Calpoly und auch der Rest des Spiels war sehr eindeutig. So wie es sich halt gehört. :-)
Anschließend sind Janessa, Craig und ich dann noch an den Pismo Beach gefahren, wo Freunde von Craig ein kleines Bonfire veranstaltet haben. Somit haben wir einen gemütlichen Abend mit ein paar Bier (who cares dass einer noch Fahren muss, bei einer Promille Grenze von 0,8) am Strand verbracht. Dort im Sand am Wasserrand fahren einige Leute mit ihren Autos umher und zeigen was sie können. Das müssen wir auch unbedingt einmal ausprobieren, soviel steht fest! Ich hoffe nur dass wir dort mit Craigs altem BMW nicht im Sand stecken bleiben! ;-)
Am Sonntag gings dann wieder zum Beach, nur diesmal tagsüber zum Surfen. Das Wasser war sau kalt und die Wellen wurden gegen Nachmittag dann wirklich sehr, sehr hoch! Aber es hat tierisch Spaß gemacht! Unsere Surflehrer haben uns anfangs immer schön brav angeschupst, damit wir die Wellen nicht verpassen. Später haben wir das dann auch schon selber hinbekommen und ich habe es sogar geschafft zu stehen, wenn auch nur für ein paar Sekunden. Am Abend gings dann gleich wieder auf zum Salsa und anschließend gemütlich mit der ganzen Salsa Gruppe zum Essen.
Als allerdings heute Morgen um 7 Uhr der Wecker klingelte habe ich es nur sehr kläglich aus dem Bett geschafft. Gott sei dank war ich nicht die Einzige. Steffen hat den Kurs heut früh gleich ganz sein lassen, und sogar Andi hat gemeckert das der Berg so steil ist, den wir jeden morgen mit dem Fahrrad hinauf müssen. Und somit hock ich nun hier mit Sonnenbrand, Muskelkater und Schnupfen daheim und versuche den Tag mit dem geringsten Übel zu überstehen. :-)
Samstag, 4. Oktober 2008
Motorrad Tour







Die nächste Woche verging wie im Flug. Ich hatte sehr sehr viel zu tun, nur igrendwie nicht zu viel in der Schule, sondern eher in der Freizeit ;-) : Am Mittwoch waren Janessa, Andi und ich im Freilichtkino an der Uni und haben uns „forgetting Sarah Marshall“ angesehen. Unbedingt zu empfehlen. Vor allem im Amerikanischen Kino. Dort ist es ihnen nämlich egal, ob man die Leute Splitterfasernakt im Kino sieht! :-)
Donnerstag war in der Uni sau lustig. Ich hatte einen Sicherheitstest in der Werkstatt schreiben müssen. Nach langem Suchen habe ich die Werkstatt auch gefunden. War etwas zu früh dran und hab mich dort etwas umgeschaut und gerade das Calpoly Racing Team entdeckt, als mich ein Kerl anspricht und frägt, ob er mir das Gitter aufsperren soll und ich mir die Autos näher ansehen will. Na klar, will ich. Also unterhalte ich mich mit dem über deren Autos. Echt crass die Beschleunigung von 0-100 km/h in 2,05 sec! Und damit das schnellste Auto in der Klasse! Kaum zu glauben, da können wir echt einpacken! Und die machen alles selber, kaum Kaufteile so wie bei uns, aber die haben dort ja auch das richtige Werkzeug rum stehen. Nachdem ich mich mit dem Kerl etwas verquatscht habe und auf die Uhr schaute, war es schon 13.15 Uhr. Um 13 Uhr sollte der Sicherheitstest anfangen und ich meinte zu ihm, dass ich wieder vor muss zu dem Test, da sagt er: „oh ja du hast recht, ich könnt schon wieder ewig über das Auto reden“ und geht mit mir vor zum Test. Ich wusste erst nicht so recht was er dort will, aber dann erzählt er mir dass er schon fertig mit dem Studium ist und deshalb aus dem Team ausgetreten ist und langsam lernen muss sich davon zu trennen. (kam mir irgendwie bekannt vor ;-) ) Naja, dann wurds etwas klarer was er bei dem Test wollte: Er war der Sicherheitsbeauftragte, der den Test von uns abnehmen musste. Gut, er hat sich meinen Test nicht mal mehr durchgelesen und nur gemeint: Okay passt, bestanden! :-)
Am Abend war ich dann mit meinen Leuten von der Tanzschule zum ersten Mal am Markt. Der findet hier jede Woche statt und es ist die Hölle los. Jedemenge zu Essen gibt es dort und Jeff wollte unbedingt, dass ich alles probiere. Danach hätte ich heimrollen können. Nächste Woche wollen Janessa und ich dort hingehen um uns mit leckeren Gemüse und Obst ein zudecken.
Dann war er da, der langersehnte Freitag, an dem wir unsere Motorrad Tour machen wollten. So fuhren wir abends dann zu Craigs Haus und los gings. Janessa hatte anfangs etwas Angst. Als wir dann aber am Meer ankamen und in einer Bar saßen, die normalerweise nur für die Reichen bestimmt ist, hatte sie nur noch ein Lächeln auf den Lippen. Damit wäre sie nun wohl infiziert mit dem Motorrad Virus. Als wir wieder bei Craig ankamen, war dort gerade eine Hausparty in Gange und wir feierten noch ein wenig mit denen. Eigentlich wollten Aly und Craig ja auf ein Konzert gehen, haben sich dann aber anders entschieden und führten uns stattdessen einen Tanz in deren Küche auf! ;-)
Sonntag, 28. September 2008
Die erste Woche in School...


...wäre geschafft! Jeden Tag in der früh um 8 Uhr in der Uni zu sein ist gar nicht so einfach wenn man das deutsche Studentenleben gewohnt ist. Und dann auch noch bei schönstem Sonnenschein Hausaufgaben machen zu müssen grenzt ja schon fast an Quälerei. Ansonsten sind meine belegten Kurse aber ganz in Ordnung. Bowling ist wohl mein Lieblingsfach! Was natürlich diese Woche nicht fehlen durfte war es, alle Sportangebote unserer Uni auszutesten. Hier ist wirklich für jeden was geboten: Tennis, Beachvolleyball, Schwimmen, Basketball, Fitness, Bowling, Fußball, Golf,…
Freitags habe ich zum Glück immer frei. Somit habe ich mich an den kalifornischen Führerschein gewagt und, wenn auch mehr schlecht als recht, meine Theorieprüfung bestanden! 5 von 6 erlaubten Fehlern! In drei Wochen habe ich dann meine Praktische Prüfung und bin hoffentlich endlich wieder in Besitz eines Führerscheins!
Am Abend habe ich dann mal die Salsa Tanzkurse ausprobiert. Leider war das Niveau sehr niedrig und ich bin nach einer halben Stunde wieder heim gefahren. Besser: Ich wurde von Jeff heimgefahren, da ich vergessen hatte ein Licht für mein Fahrrad zu kaufen. Anschließend gings dann mit Robert und Andi auf eine Hausparty von meinen Amis, die ich in der Summerschool betreut habe. Als diese dem Ende nahte sind wir einfach weiter auf die nächste Hausparty gegangen. Dort angekommen war alles wie im Film: Alle Fenster im ganzen Haus waren verdunkelt, überall standen Bierfässer und Wodkaflaschen rum, Nebelmaschine und Schwarzlicht waren im Einsatz, jeder Raum war voll mit Leuten die tanzten, redeten, knutschten oder rauchten, und wie es zu einem guten amerikanischen Film gehört: Kam um 1 Uhr die Polizei und beendete die Party. :-)
Am Samstag bin ich dann mit Robert an den Strand gefahren. Leider war es sehr neblig. Somit sind wir nur ein bisschen im Wasser spazieren gegangen und haben Muscheln gesammelt. Der Abend verlief dann sehr ruhig für mich. Die Jungs sind alle Downtown gegangen und ich habe mir einen gemütlichen Abend mit einer DVD gegönnt.
Heute bin ich dann den ganzen Tag mit meinen lieben Hausaufgaben am Pool gelegen. Um 18 Uhr bin ich dann nach Downtown gefahren um dort in die Salsa Performance Gruppe einzutreten. Mit der ich von nun an jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag trainieren werde. Mal sehen wann wir unseren ersten Auftritt haben werden. Bin schon gespannt.
Montag, 22. September 2008
Mein erster Schultag



Nachdem wir am Freitag unseren Welcomeday hatten, an dem uns alles Wichtige erklärt wurde „Wie man zum Beispiel ein Visum zur Einreise in die USA bekommt oder wie man die Kurse bucht (Leute damit seit ihr etwas spät dran?!?) „ und wir ein kleines BBQ mit den anderen exchange Students hatten, haben uns unsere Amis am Samstag zu einem Little Oktoberfest eingeladen. Dies fand im Garten einer Studentenbude statt und es war für alles gesorgt: Bayerische Musik, Bier und sogar ein Paar Leute in Tracht. Angezogen von den schönen Motorrädern vor der Tür, lernten wir auch die Nachbarn kennen. Die Janessa und mich kurzerhand auf eine Motorrad in den nächsten Tagen einluden. Vielleicht darf ich ja auch selber mal ein Ründchen fahren, Probesitzen durft ich zumindest schonmal. Der Abend nahm dann damit ein Ende, dass auch Patrick nun seine Begebnung mit der Polizei hatte. Dieser pinkelte nämlich auf dem Heimweg in einem stillen Eck einfach an einen Baum und wurde dabei von zwei Polizisten auf Fahrrädern überrascht, was in dann glatt 350$ kostete!
Am Montag hatte ich dann meinen ersten Schultag. Um 8.10 Uhr gings los mit Introduction to Design and Manufactoring, was gleich mal mit einem Eignungstest began. Hier sollte man beweisen, ob man etwas von technischen Zeichnungen versteht. Naja das haben Andi und ich in Teamwork dann ganz gut hin bekommen. Das schwerste war es zuerst einmal zu wissen was die von uns wollen. Außerdem drehen die hier die Bauteile verkehrt herum. Aber was will man von einem Land das in Inch und Milen rechnet schon erwarten. :-) Nachdem wir anschließend gleich zu unserem Prof gegangen sind um das Ergebnis zu erfragen, mussten wir feststellen, dass wir trotz aller Zweifel an dem Kurs teilnehmen dürfen. Wir werden hier lustige Sachen drehen und fräsen, die wir anschließend behalten dürfen. Mal sehen was der Zoll dazu sagt ;-) Zu guter letzt gab es gleich am ersten Tag mal Hausaufgaben auf, die ich dann anschließend gemütlich am Pool gemacht habe.
Morgen geht’s dann wieder um 8:10 weiter. Mal sehen was sich da so ergibt…











