Montag, 1. Dezember 2008

Ein unvergesslicher Trip…


…13 Leute aus vier Ländern in Vegas!










Abfahrt war am Dienstag gegen 14.30 Uhr, angekommen sind wir dann gegen 22 Uhr in Vegas. Hier haben wir dann erstmal ins Bellagio eingecheckt und uns mit den anderen auf ein paar Bier im Hotelzimmer getroffen. Den ersten Abend haben wir dann auch recht ruhig angehen lassen und sind früher ins Bett gegangen.

Am nächsten morgen gings dann los: Es regnete in Vegas!!!! Mitten in der Wüste, wo es ganze 10 Tage im Jahr regnet und dann auch nur 5 Minuten lang. Gut wir haben das wohl unmögliche gesehen: 2 Tage regen pur! Rolltreppen wurden gesperrt, Feuerwehr Einsätze wegen Überflutungen, und überall stehen auf den Straßen Schilder: „Caution wett floor!“ :-)

So haben wir unseren ersten Tag damit verbracht in einen Nahegelegenen Outlet zu fahren und den Jungs erstmal die passenden Klamotten zu kaufen: Anzug, Hemd und Schuhe! Am Donnerstag war Thanksgiving und wir haben dann den super schönen Bellagio Pool am morgen ausprobiert, einige andere Hotels und Casinos angeschaut und uns ein Festmahl in einem der feinsten Restaurants am Strip gegönnt. Abends ging’s dann auf zum Gambeln, leider dies ohne Erflog!

Freitag kam dann wieder die Sonne zum Vorschein und wir haben dann unseren Ausflug zum Grand Canyon gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch den Hoover Dam angesehen und dann pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir am Grand Canyon. Der Weg dort hin ging gute 3 Stunden durch die Wüste und dann nochmals 20 Milen Offroad. Dies war Anfangs auch kein Problem, bis wir uns dann auf den Heimweg machten. Es war bereits dunkel und sau kalt als wir vom Grand Canyon weg fuhren. Nach ungefähr 10 Minuten Fahr passierte der Alptraum schlechthin. Mitten in der Wüste, auf unbefestigter Straße bleibt ein Stück Eisen im Reifen stecken und wir hatten einen Platten. Wir hielten also ein Auto an damit wir etwas Licht hatten und etwa eine Stunde später ging die Fahr auch schon weiter. Mit dem Reserverad Offroad über Stock und Stein und noch gute 100 Milen bis zur nächsten Tankstelle. Dort angekommen hat das Reserverad schon nach verbranntem Gummi gestunken und die Tanke war geschlossen. Gott sei dank kam durch Zufall der Besitzer, ein etwas karger Typ mit einer Pistole am Gürtel vorbei um mit seinem Sohn auf dem einsamen Gelände mit einem selbstgebauten Motorrad ein paar Runden zu drehen. Dieser half uns dann den anderen Reifen zu flicken und somit konnten wir wieder zurück nach Vegas fahren.

Am nächsten Tag haben wir uns dann wieder ein Paar Hotels und Casinos angesehen, es gibt leider so viele, dass man die gar nicht alle ansehen kann. Jedes Hotel hat sein eigenes Motto: Paris, Venedig, Rom, New York… Am Abend haben wir uns dann nach einem gemeinsamen Buffet die Show „Jubilee“ gegönnt. Da wir vom Hotel Vergünstigungen bekamen konnten wir für 50$ pro Karte anstatt 120$ in der ersten Reihe mit Tischen und eigener Bedienung sitzen. Danach gings in den angeblich besten Club von Vegas: PURE. Da Martin dort seinen Geburtstag gefeiert hatte, waren wir auf der Gästeliste und mussten auch nicht in den ewig langen Schlangen anstehen. In dem Club haben die Pussy Cat Dolls eine Show gegeben und danach mit uns im Club gefeiert.

Sonntag früh ging es dann mit guten 2 Stunden schlaf zurück nach Hause. Leider haben wir den „Busiest Day of the Year“ erwischt und gute 12 Stunden heim gebraucht. Im Stau ist uns dann noch so ein Depp hinten drauf gefahren. Andrew mit dessem Auto wir unterwegs waren und der zu dem Zeitpunkt geschlafen hat ist davon aufgewacht, aus dem Auto gesprungen und zu dem Kerl hinter uns gelaufen um diesen mit einem „ keep you fucking eyes on the road next time“ anzubrüllen. Als der Stau endlich weg war kamen wir auch noch in dichten Nebel und sind somit in SLO um 1.30 Uhr morgens angekommen und sehr erschöpft ins Bett gefallen.

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