Sonntag, 28. September 2008

Die erste Woche in School...








...wäre geschafft! Jeden Tag in der früh um 8 Uhr in der Uni zu sein ist gar nicht so einfach wenn man das deutsche Studentenleben gewohnt ist. Und dann auch noch bei schönstem Sonnenschein Hausaufgaben machen zu müssen grenzt ja schon fast an Quälerei. Ansonsten sind meine belegten Kurse aber ganz in Ordnung. Bowling ist wohl mein Lieblingsfach!  Was natürlich diese Woche nicht fehlen durfte war es, alle Sportangebote unserer Uni auszutesten. Hier ist wirklich für jeden was geboten: Tennis, Beachvolleyball, Schwimmen, Basketball, Fitness, Bowling, Fußball, Golf,…
Freitags habe ich zum Glück immer frei. Somit habe ich mich an den kalifornischen Führerschein gewagt und, wenn auch mehr schlecht als recht, meine Theorieprüfung bestanden! 5 von 6 erlaubten Fehlern! In drei Wochen habe ich dann meine Praktische Prüfung und bin hoffentlich endlich wieder in Besitz eines Führerscheins!

Am Abend habe ich dann mal die Salsa Tanzkurse ausprobiert. Leider war das Niveau sehr niedrig und ich bin nach einer halben Stunde wieder heim gefahren. Besser: Ich wurde von Jeff heimgefahren, da ich vergessen hatte ein Licht für mein Fahrrad zu kaufen. Anschließend gings dann mit Robert und Andi auf eine Hausparty von meinen Amis, die ich in der Summerschool betreut habe. Als diese dem Ende nahte sind wir einfach weiter auf die nächste Hausparty gegangen. Dort angekommen war alles wie im Film: Alle Fenster im ganzen Haus waren verdunkelt, überall standen Bierfässer und Wodkaflaschen rum, Nebelmaschine und Schwarzlicht waren im Einsatz, jeder Raum war voll mit Leuten die tanzten, redeten, knutschten oder rauchten, und wie es zu einem guten amerikanischen Film gehört: Kam um 1 Uhr die Polizei und beendete die Party. :-)

Am Samstag bin ich dann mit Robert an den Strand gefahren. Leider war es sehr neblig. Somit sind wir nur ein bisschen im Wasser spazieren gegangen und haben Muscheln gesammelt. Der Abend verlief dann sehr ruhig für mich. Die Jungs sind alle Downtown gegangen und ich habe mir einen gemütlichen Abend mit einer DVD gegönnt.

Heute bin ich dann den ganzen Tag mit meinen lieben Hausaufgaben am Pool gelegen. Um 18 Uhr bin ich dann nach Downtown gefahren um dort in die Salsa Performance Gruppe einzutreten. Mit der ich von nun an jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag trainieren werde. Mal sehen wann wir unseren ersten Auftritt haben werden. Bin schon gespannt.

Montag, 22. September 2008

Mein erster Schultag























Nachdem wir am Freitag unseren Welcomeday hatten, an dem uns alles Wichtige erklärt wurde „Wie man zum Beispiel ein Visum zur Einreise in die USA bekommt oder wie man die Kurse bucht (Leute damit seit ihr etwas spät dran?!?) „ und wir ein kleines BBQ mit den anderen exchange Students hatten, haben uns unsere Amis am Samstag zu einem Little Oktoberfest eingeladen. Dies fand im Garten einer Studentenbude statt und es war für alles gesorgt: Bayerische Musik, Bier und sogar ein Paar Leute in Tracht. Angezogen von den schönen Motorrädern vor der Tür, lernten wir auch die Nachbarn kennen. Die Janessa und mich kurzerhand auf eine Motorrad in den nächsten Tagen einluden. Vielleicht darf ich ja auch selber mal ein Ründchen fahren, Probesitzen durft ich zumindest schonmal. Der Abend nahm dann damit ein Ende, dass auch Patrick nun seine Begebnung mit der Polizei hatte. Dieser pinkelte nämlich auf dem Heimweg in einem stillen Eck einfach an einen Baum und wurde dabei von zwei Polizisten auf Fahrrädern überrascht, was in dann glatt 350$ kostete!

Am Montag hatte ich dann meinen ersten Schultag. Um 8.10 Uhr gings los mit Introduction to Design and Manufactoring, was gleich mal mit einem Eignungstest began. Hier sollte man beweisen, ob man etwas von technischen Zeichnungen versteht. Naja das haben Andi und ich in Teamwork dann ganz gut hin bekommen. Das schwerste war es zuerst einmal zu wissen was die von uns wollen. Außerdem drehen die hier die Bauteile verkehrt herum. Aber was will man von einem Land das in Inch und Milen rechnet schon erwarten. :-) Nachdem wir anschließend gleich zu unserem Prof gegangen sind um das Ergebnis zu erfragen, mussten wir feststellen, dass wir trotz aller Zweifel an dem Kurs teilnehmen dürfen. Wir werden hier lustige Sachen drehen und fräsen, die wir anschließend behalten dürfen. Mal sehen was der Zoll dazu sagt ;-) Zu guter letzt gab es gleich am ersten Tag mal Hausaufgaben auf, die ich dann anschließend gemütlich am Pool gemacht habe.

Morgen geht’s dann wieder um 8:10 weiter. Mal sehen was sich da so ergibt…

Freitag, 19. September 2008

Die nächsten Tage in Slo


































Tja was soll ich sagen, zu diesem einen Dienstagabend der wohl in Geschichte als der Dienstag eingeht, an dem ich meinen Führerschein verlor! Wir gingen also in die Bars Downtown und meine Mitbewohnerin hatte, aus Gründen die ich hier nicht erwähnen möchte, meinen Führerschein in ihrer Tasche. Da sie jedoch zu späterer Stunde von den Jungs heim getragen wurde, war es weniger verwunderlich das der Führerschein weg war. Als wir also um 3 Uhr morgens im Wohnheim ankamen, liefen Andi, Robert und ich zurück (ca. eine halbe Stunde Fußmarsch einfach) zur Bar um nach der ID zu suchen, leider vergeblich.

Den ganzen nächsten Tag verbrachten Andi und ich dann damit, alle Bars Downtown abzuklappern, ob irgendwo mein Führerschein abgegeben wurde. Da dies leider nicht der Fall war, gingen Andi und ich zur Polizei und machten eine Verlustmeldung. Wir mussten echt Lachen als wir an Alex’ Worte dachten, dass jeder früher oder später eine Begegnung mit der Polizei haben wird. Bei uns war es dann wohl früher der Fall.

Somit hat sich die Überlegung, ob ich einen kalifornischen Führerschein machen soll, wohl erledigt. Morgen werde ich meine Theorieprüfung ablegen und den Termin für die Praktische ausmachen

Gestern haben Janessa und ich dann einen wohlverdienten Wellnesstag eingelegt. Wir waren beim Friseur, und ließen eine Pediküre und Maniküre machen…. Sehr schön wars! ;-)

Mittlerweile haben wir uns auch die Universität angesehen und herausgefunden, wie viel Sport man dort machen kann. Jeden Freitagabend ist Salsa Kurs!!! Juhu. Das Racing Team habe ich auch bereits gefunden und werde dort am Montag mal zum Teammeeting schauen. Bin schon gespannt wie das hier abläuft.

Montag, 15. September 2008

Die ersten Tage in Slo














Am Samstag um Punkt 9 Uhr konnten wir in unser Apartment einziehen. Es war nur ein Elternpaar bereits am Eingang gestanden. Nach einem kurzen Gespräch mit Ihnen stellte sich raus, dass dies die Eltern meiner Mitbewohnerin waren. 

Die Zimmer sind echt schön. Janessa und ich sind nur zu zweit in einem Apartment. Haben also mehr Platz für uns. Der Pool ist gleich gegenüber unserem Zimmer. Außerdem haben wir hier noch einen Billardtisch und eine Tischtennisplatte, die wir gleich am ersten Abend einmal ausprobieren mussten! Gestern wollten wir eigentlich zum Strand, haben uns dann aber anders entschieden und waren etwas shoppen Downtown, und haben meine Mitbewohnerin bei der Arbeit bei Victoria Secret besucht.

Anschließend war ich dann mit Shelley auf meiner ersten Pool Party. Diese fand in einer riesigen Villa statt und es war für alles gesorgt. Getränke, BBQ… Leider konnte ich aus dem Whirlpool so schlecht Fotos von dem ganzen Geschehen machen: ;-)

Als ich dann wieder im Wohnheim war, wurde ich gleich mit einem: Los, wir gehen zu einer Hausparty von meiner Mitbewohnerin begrüßt. Also gingen wir zu der Hausparty, oder besser wir fuhren dort hin. Somit war ich gestern auch noch auf meiner ersten Hausparty. Hier wurden wir dann gleich mal in das amerikanische Lieblingstrinkspiel "Beerpong" eingeführt.

Mal sehen was sich heute noch so ergibt. 

Freitag, 12. September 2008

Highway #1



































Gestern sind wir im Monterey Bay Aquarium gewesen. Die haben dort alles was im Wasser lebt und man sich denken kann. Von Fischen bis zu Quallen, hier fehlt nichts. Sie haben sogar einen Streichelzoo indem man von Seesterne, über Krebse bis hin zu Rochen alles anfassen kann. Gut, die Krebse habe ich ausgelassen aber die Rochen waren echt Spitze! ;-)

Von Monteres gings weiter nach Gillroy. Dort ist ein riesiges Outlet Center indem wir uns Pleite gemacht haben, bzw. eher ich mich. Die Jungs waren eher vorsichtig mit dem Geldausgeben. Ich hab dafür umso mehr zugeschlagen. Aber ich habe mitgedacht und gleich einen größeren Koffer gekauft.

Heute fuhren wir dann zurück nach Slo und haben uns einige Nationalpärke am Highway #1 angesehen. Leider waren einige wegen Schäden von den Bränden in Kalifornien noch gesperrt. Morgen können wir nun endlich in unser Apartment einchecken. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Noch ein kleiner Nachtrag

Zufälle:

Wie ihr ja schon wisst haben wir durch Zufall die gleiche Maschine und die Sitzplätze direkt neben Andi bekommen.

Als Andi und ich dann durch den Yosemite Park fuhren, sahen wir doch tatsächlich Steffen, Tobi und Jascha, wie sie gerade aus einem kleinen Feldweg auf die Straße einbogen! Ist ja nicht so, dass der Park groß wäre und es viele Wege gibt.

In Slo wollten wir dann eben Geld abheben und trafen dort bei der Bank of Amerika mal wieder alle drei direkt am Parkplatz.

Noch ein Tipp für California:


Hostels sind sau teuer: Wenn man zu viert ist kann man locker ein ganz schönes Hotel (In unserem Fall Hilton oder Best Western) nehmen, mit einem Zimmer mit zwei Einzelbetten. Diese sind groß genug um bequem zu zweit darin zu schlafen und es ist viel günstiger!

Mittwoch, 10. September 2008

Calpoly

















Nachdem wir uns an der Uni angemeldet haben und unsere Student-ID bekommen haben gingen wir erst mal ganz klassisch zum CalPoly Store um uns dort ein T-Shirt von den Mustangs zu holen.

Danach noch kurz das Apartment anschauen (sehhhr fein!!!;-) ) und dann gings auch schon weiter zu unserer ersten Party in CalPoly. Jeden Dienstag geht in allen vier Bars Downtown die Hölle ab. Getränke 2 für 1 oder Bier für 1$ sind da Standard. Dementsprechend gehen auch die Partys ab. Die Amis verstehen zu feiern auch wenn sie es manchmal etwas übertreiben. :-)

Heute sind wir dann zu unseren zweiten Trip gestartet: Highway #1

Diese Küstenstraße führte uns zuerst zu Ramona Beach, dort konnten wir den Surfern zuschauen. Als nächstes besuchten wir Hearst Castle in San Simeon, die nach Disney angeblich meist Besuche Attraktion in California. Ein wohl deutlich zu reicher Mensch, namens William Randolph Hearst baute hier eine „Ranch“ mit Sachen aus aller Welt: Tempelfassaden aus Teilstücken altgriechischer und römischer Gebäude, Statuen aus Ägypten… Aber seht selbst…

Montag, 8. September 2008

Wild wild west



















Unser nächster Trip ging auf nach Nevada. Zuerst nach Virginia City, einer Goldgräberstadt, wie man sie aus dem Filmen über den Wilden Westen kennt. Dort war, zufällig genau zu dem Zeitpunkt als wir ankamen, eine Parade mit Kamelen, alten Autos,… Und das Wichtigste: Wir konnten uns eine Goldmine anschauen, die direkt neben Bonanza liegt und damals ganze 124$ einbrachte. Dies ist angeblich auch der Grund warum heute noch Führungen angeboten werden. In Virginia City versuchte ich nun erstmals Bargeld abzuheben. jedoch auch dies gelnag nicht ohne fremde Hilfe. Gott sei dank sind die Amis so hilfsbereit.

Von dort aus fuhren wir weiter Richtung Reno, wo wir jedoch tagsüber nicht viel zu sehen bekamen und uns deswegen weiter auf den Weg nach Lake Tahoe machten. Dieser wunderschöne Bergsee befindet sich direkt am Sierra Nevada. Ein Paradies für einen Urlaub am See, für uns leider, wegen dem Zeitdruck und dem Geldmangel wohl eher uninteressant. Abends verbrachten wir wieder klassisch die Nacht im Motel.

Am nächsten Tag ab nach Bodie, einer Geisterstadt. Die Bilder sprechen für sich. Sehr aufregend, spannend und unheimlich und unbedingt sehenswert. Jedoch muss man auf dem Weg dorthin, gute 3 Meilen auf einer unbefestigten Straße fahren, was mit unserem Auto nicht unbedingt angenehm war.

Anschließend fuhren wir wieder zurück nach Yosemite und schauten uns dort Yosemite Village und den Glacier Point an, von dem man eine wunderbare Aussicht in die Berge hat. Abends genossen wir noch den Sonnenuntergang und fuhren dann weiter Richtung SLO. Auf dem Weg übernachteten wir in Fresno in einem Hotel. Und gönnten uns eine Flasche Champagner im Whirlpool.

In Slo angekommen, gaben wir unser Auto am Airport ab und Alex holte uns von dort aus ab. Hier erfragten wir bei Alex endlich einmal die amerikanische Straßenverkehrsordnung: So darf man bei roten Ampeln rechts abbiegen (was wir eh schon immer gemacht haben, da es alle anderen auch taten), an Stoppschildern muss man stehen bleiben, Litterring kostet hier 1000$ was soviel wie Müll aus dem Auto werfen bedeutet und anscheinend darf man selbst mit dem internationalen Führerschein nur 30 Tage lang in Kalifornien fahren. Heute Mittag waren wir dann gemütlich beim Thailänder essen und nun sitzen wir also auf der Veranda eines typischen Ami-Hauses, lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen (A Pro Pro: Heute früh waren Wolken am Himmel als wir in Slo ankamen!!!! Gibts denn so was! ;-) ) und warten auf Andi Nummer 2, der heute von LA hier eintrudelt.

Freitag, 5. September 2008

Sacramento





























Nachdem uns die liebe Autovermietung Hertz bei der Reservierung unseres Mietwagens nicht erzählt hatte, dass zu den bereit eh schon hohen Preis von 690$ noch ein Aufschlag für unter 25 Jährige, Versicherung und das Navi kommt, war unser Trip schon so gut wie abgeblasen. Wäre da nicht die Autovermietung Avis gewesen, die uns „the cheapest car“ für 550$ inklusive allem überlies. Das Ergebnis war dann ein Ford Mustang! Wahnsinn!

Somit machten wir uns auf den Weg. Zuerst schauten wir uns den Golden Gate Park an, in dem es alles von Japanischen Gärten, bis zu Tropen gab. Indem mich, kaum zu glauben, ein Eichhörnchen unangenehm nahe auf die Pelle rückte.
Danach gings weiter zu einem Uni-Besuch in Berkley und auf nach Sacramento, indem wir die alten Städte anschauten. Hier stiegen wir im Best Western Hotel ab, bei dem Andi beim Buchstabieren seines Namens mit einem „ Your englisch is good but not that good“ auf gefordert seine doch lieber seine ID abzugeben, damit der nette Herr den Namen abschreiben konnte. Der Abend endete mit leckerem Essen und einer Flasche Wein am Pool.

Am nächsten Tag dann auf nach Yosemite und auf dem Weg dort hin noch kurz die Goldgräberstädte anschauen. Zuerst Columbia und anschließend Sonoa, wo wir dann vor die höchst anspruchsvolle Aufgabe des Tankens gestellt wurden. Als wir jedoch davor verzweifelten, baten wir den netten Herren neben uns um Rat. Ende der Geschichte war, dass wir mit einem Ami, der noch dazu Reisen organisiert, beim Mittag essen waren um uns Tips und Tricks zu holen. Somit fuhren wir also durch Yosemite hindurch und weiter Richtung Reno um uns die angeblich schönsten Stellen Amerikas anzusehen. Momentan befinden wir uns in einem „original American Motel“, dem Redwood Motel. Ach ja und wir haben uns noch eben der Umgebung angepasst, da in dem Restaurant heute Abend nur Cowboys saßen, haben wir uns zwei wunderschöne Cowboyhüte gekauft, nur damit wir nicht so auffallen..:-)

Ich halte euch auf dem Laufenden…

Donnerstag, 4. September 2008

San Francisco













Wir versprochen, hier meine erste Meldung aus den Staaten:

Steffen, Andi und ich kamen am Mo, 01.09 gegen 19 Uhr in San Francisco an. Doch wie es dazu kam: Nachdem ich am Sonntag gemütlich mit meinen liebsten Männern der Welt (meinem Dad und Tim) beim Essen war, erfuhren wir dass die BA unseren Flug nach London gecancelled hatte. Stundenlange Telefonate später hatten wir also einen Flug am Di nach San Francisco mit einem Tag Aufenthalt in London. Da Steffen und ich uns damit jedoch nicht zufrieden gegeben wollten, fuhren wir am Mo trotzdem zum Flughafen und probierten unser Glück. Und siehe da wir bekamen noch am selben Tag einen Direktflug nach SFO mit der Lufthansa. Gezahlt von BA, versteht sich. Im Flieger mussten wir dann überrascht feststellen, das Andi den gleichen Flug hatte und den Sitzplatz neben uns, somit konnten wir dem ganzen doch noch etwas gutes abschlagen und das Problem: „Wie, wo und wann zum Teufel sollen wir den Andi in SFO finden????“ hatte sich erledigt.
Nun aber zurück nach SFO. Dort angekommen, versuchten wir in unser Hostel einzuchecken, blöd nur, dass wir es am Sonntag Nacht, wegen dem Flugangebot für Di, die erste Nacht über storniert hatten und dieses dann ausgebucht war, so wie alle anderen Hostels in SFO auch. Somit nahmen wir uns kurzer Hand ein Zimmer im Hilton Hotel gegenüber: Stockwerk 35 mit Blick über die ganze Stadt. Naja das war dann kein so schlechter Tausch! Was sollen wir dazu noch sagen: Pool, Hotel Pagen, Starbucks Kaffe zum Frühstück, Zwei Betten je 1,60 breit, und und und.

Am nächsten Tag versuchten wir einen Leihwagen für Do zu organisieren mit dem wir zuerst nach Yosemite und dann nach SLO fahren wollten. Eine Autovermietung nach der anderen hatte nur leider kein Büro in SLO. Total verzweifelt kamen wir bei Hertz an, wo wir auf die Frage ob sie eine Rückgabemöglichkeit in SLO haben, mit den Antwort: „Are you kidding? We are everywhere!“ belächelt wurden. Somit hatten wir diese Frage auch geklärt.
Danach schauten wir und einige Läden an und gaben etwas Geld aus. Am Abend waren wir dann in Chinatown im wohl dreckigsten Laden der Welt beim Essen. Ein Wunder dass wir danach nicht alle krank im Bett lagen.

Der Mi sollte etwas ereignisreicher werden. Wurde er auch. Wir fuhren mit dem Cable Car zur Fishermans Wharf von dort aus nahmen wir ein Fahrrad und fuhren über die Golden Gate Bridge. Die Annahme, dass der Golden Gate Park dem Namen zu folge in der Nähe der Golden Gate Bridge liegt, war leider falsch. Somit fuhren wir zwei Stunden mit dem Rad durch SFO um den Park zu sehen und dann zu merken: Wir müssen zurück unser Schiff nach Alcatraz legt in einer Stunde ab. Ab in den Bus, das geht schneller. Die Fahrräder wurden vor den Bus in eine Halterung gestellt. Okay, das ist klein Problem für uns, oder doch? Wie funktioniert das? Gute 5 min später, hatten wir das auch hinbekommen, es wartete ja nur ein ganzer Bus und ein verärgerter Busfahrer auf uns. Als wir dann auch noch die Frechheit besaßen nach dem Preis für das Ticket zu fragen bekamen wir nur ein „Sit down“ zu hören.
Anschließend gings weiter nach Alcatraz, dort machten wir eine sehr interessante Besichtigungstour und lernten Al Capones Heimat kennen. Den Abend verbrachten wir dann in einem schönen Restaurant am Fishermans Wharf. Hier lernten wir die amerikanische Gastfreundlichkeit kennen, als Andi sich das mit dem Essen anders überlegte und das vor ihm stehende Essen zurückgab und was anderes wollte. „No problem, but it will take a minute“ und schon war ein anderes Essen da!

Heute schauen Andi und ich noch mal den golden Gate Park an, hoffentlich etwas länger als 10 min und dann geht’s weiter nach Sacramento… Ich melde mich wieder, kann ja mittlerweile auch mit meinem PC ins Internet. Nachdem ich heute in einem, mein Freund würde es wohl das „Paradies“ nennen ich wohl eher die „Hölle“, PC-Bastlerladen war und dort einen Wireless PC-Card Adapter gekauft habe um endlich dieses tolle Verschlüsselungssystem WPA, von dem ich bis gestern nicht mal wusste dass es sowas gibt, zu bekommen.
So nun müssen wir weiter...Fotos folgen in den nächsten Tagen.