Montag, 8. September 2008

Wild wild west



















Unser nächster Trip ging auf nach Nevada. Zuerst nach Virginia City, einer Goldgräberstadt, wie man sie aus dem Filmen über den Wilden Westen kennt. Dort war, zufällig genau zu dem Zeitpunkt als wir ankamen, eine Parade mit Kamelen, alten Autos,… Und das Wichtigste: Wir konnten uns eine Goldmine anschauen, die direkt neben Bonanza liegt und damals ganze 124$ einbrachte. Dies ist angeblich auch der Grund warum heute noch Führungen angeboten werden. In Virginia City versuchte ich nun erstmals Bargeld abzuheben. jedoch auch dies gelnag nicht ohne fremde Hilfe. Gott sei dank sind die Amis so hilfsbereit.

Von dort aus fuhren wir weiter Richtung Reno, wo wir jedoch tagsüber nicht viel zu sehen bekamen und uns deswegen weiter auf den Weg nach Lake Tahoe machten. Dieser wunderschöne Bergsee befindet sich direkt am Sierra Nevada. Ein Paradies für einen Urlaub am See, für uns leider, wegen dem Zeitdruck und dem Geldmangel wohl eher uninteressant. Abends verbrachten wir wieder klassisch die Nacht im Motel.

Am nächsten Tag ab nach Bodie, einer Geisterstadt. Die Bilder sprechen für sich. Sehr aufregend, spannend und unheimlich und unbedingt sehenswert. Jedoch muss man auf dem Weg dorthin, gute 3 Meilen auf einer unbefestigten Straße fahren, was mit unserem Auto nicht unbedingt angenehm war.

Anschließend fuhren wir wieder zurück nach Yosemite und schauten uns dort Yosemite Village und den Glacier Point an, von dem man eine wunderbare Aussicht in die Berge hat. Abends genossen wir noch den Sonnenuntergang und fuhren dann weiter Richtung SLO. Auf dem Weg übernachteten wir in Fresno in einem Hotel. Und gönnten uns eine Flasche Champagner im Whirlpool.

In Slo angekommen, gaben wir unser Auto am Airport ab und Alex holte uns von dort aus ab. Hier erfragten wir bei Alex endlich einmal die amerikanische Straßenverkehrsordnung: So darf man bei roten Ampeln rechts abbiegen (was wir eh schon immer gemacht haben, da es alle anderen auch taten), an Stoppschildern muss man stehen bleiben, Litterring kostet hier 1000$ was soviel wie Müll aus dem Auto werfen bedeutet und anscheinend darf man selbst mit dem internationalen Führerschein nur 30 Tage lang in Kalifornien fahren. Heute Mittag waren wir dann gemütlich beim Thailänder essen und nun sitzen wir also auf der Veranda eines typischen Ami-Hauses, lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen (A Pro Pro: Heute früh waren Wolken am Himmel als wir in Slo ankamen!!!! Gibts denn so was! ;-) ) und warten auf Andi Nummer 2, der heute von LA hier eintrudelt.

Keine Kommentare: